Vorwärts Küssen. Rückwärts Lieben!

AM 28. AUGUST KOMMT MEIN BUCH

IN DIE BUCHLÄDEN. 

 

Eigentlich sollten es nur ein paar lustige Dialoge werden. Ich hatte große Lust mal wieder mit Erwachsenen herumblödeln und schöne Liebesschnulzen zu texten. Dann wurden die Dialoge immer länger, die Figuren wuchsen mir ans Herz und außerdem wollte ich unbedingt wissen, wie das Happy End aussieht.

Beim Schreiben musste ich mindestens so viele Höhen und Tiefen überwinden wie meine Hauptfigur Pia auf der Suche nach Liebesglück, mit ihrem überdrehten Zuckerwatteherz. 

Mehr über Pias Zuckerwatteherz an dieser Stelle. Mehr über die schöne Qual des Schreibens auf meinem Blog.


+  Liebesschnulzen!

Pia - die Hauptperson meiner Geschichte singt in einer kleinen Band. Ihr Liebeschaos und ihren Herzschmerz habe ich noch in ein paar Songtexten verwurstelt.

Spätestens im August könnt Ihr Euch diese Lieder auf meiner Seite anhören. Allesamt vertont vom wundervollen Falk Effenberger, mit dem ich so viele Jahre lang als »Sybille und der kleine Wahnsinnige« über die Kleinkunstbühnen des Landes gerauscht bin.

+  Zeichnungen!

Außerdem gibt es in meinem dicken Knutschroman am Ende ein paar Zeichnungen! Sonst hätte ich Zeichen- Entzugserscheinungen bekommen. Bevor die ersten Kritzeleien für den Roman aufs Papier flossen, musste ich trotzdem Staub von den Buntstiften pusten.

Montagmorgen

 

Schon wieder Montagmorgen, ein überschätzter Tag.

Ich zähl die Fliegen an der Wand, weil ich nicht aufstehen mag.

Lauter linke Socken im Sockenfach. Und die Seife ist weg.

Und der Duschstrahl zu schwach.

Zum Haare waschen, ist es viel zu spät, sicher besser so,

weil mein Föhn nicht geht.

An allen Blusen fehlt immer der zweite Knopf.

Und was noch fehlt , ist ein Plan für diesen Tag, in meinem Kopf.

 

Ref.

Also spul' ich einfach weiter.

So ein Montag als Begleiter,

kann entsetzlich trostlos sein.

An keinem anderen Tag der Woche,

fühl ich mich so mit mir allein.

 

Im Katzenklo stinkt alter Katerkot.

Auf meinem  Küchentisch vergammelt ein Käsebrot.

Ich tauch den Finger in Omas Pflaumenmus

und sie schickt mir einen pelzig weißen Schimmelgruß.

 

Und ich spul' dann einfach weiter.

So ein Montag als Begleiter,

kann entsetzlich trostlos sein.

An keinem anderen Tag der Woche,

fühl ich mich so mit mir allein.

 

Der Haustürschlüssel hat sich gut versteckt.

Ein schlawiner, der von außen in der Haustür steckt.

Ein Zusammenstoß im Treppenhaus.

Und natürlich fällt mal wieder die S-Bahn aus.

Mein altes Fahrrad hat nen Platten und mein Auto keinen Tüv.

Und Berlin ist nicht Venedig, also fährt wohl auch kein Schiff.

Grauer Himmel, dunkle Wolken

Fallen fast auf dem Asphalt.

Auch die jüngsten Stadtbewohner

wirken heute früh uralt.



KÜRZESTER GROSS-STADTSONG DER WELT
Hätte ich drei Wünsche frei, 
ich würd sie gar nicht brauchen. 
Ich würd die ersten beiden in der Pfeife rauchen. 
Und vom letzten Wunsch wünscht ich mir:
Einen Parkplatz direkt vor der Tür.